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Caliban

EP: "Zeitgeister" 14.05.2021

Century Media

Es dauerte, bis die deutschen Metalcore-Veteranen CALIBAN ein Cover von Rammsteins "Sonne" aufnahmen, um zu erkennen, dass ihre Muttersprache nahtlos zu ihrer zeitgemäßen Kollision von strafenden Riffs und Andreas Dörners eindringlichen Vocals passt. Da die Fans es kaum erwarten konnten, dass das Essener Quintett ein Album ausschließlich in deutscher Sprache aufnimmt, sagte die Band einfach: "Warum nicht? "Warum nicht?" und "Zeitgeister" war geboren.

Nach elf Genre-definierenden LPs in ihrer Karriere war die Vision der Band für das Album ganz natürlich - eine Karriere-Retrospektive und ein Abtauchen in CALIBAN-Favoriten, die seit einiger Zeit nicht mehr live gespielt wurden. "Es war keine leichte Entscheidung, aber als wir uns erlaubt haben, sie so unterschiedlich von den Originalen zu machen, wie wir es für nötig hielten, kam es ziemlich natürlich", erklärt Gitarrist und Hauptsongwriter Marc Görtz. Natürlich waren einige Anpassungen notwendig, als es darum ging, die Songs ins Deutsche zu übersetzen. "Das erwies sich als überraschend knifflig", sagt Dörner. "Ich fühle mich zwar in meiner Muttersprache Deutsch wohler, aber das machte es viel komplizierter, da ich mehr Möglichkeiten hatte, etwas zu formulieren."

CALIBAN, die 1997 gegründet wurden, sind unermüdlich auf der ganzen Welt unterwegs und teilten sich die Bühnen mit Größen wie Slayer, Kreator und Killswitch Engage, "Zeitgeister" war eine willkommene Heimkehr. Mit Hilfe des langjährigen Produzenten Benjamin Richter (Moonspell, Emil Bulls u.a.) haben CALIBAN sieben Tracks handverlesen, um ihnen neues Leben einzuhauchen: "Trauma" (feat. Matthi von Nasty, "Arena Of Concealment"), "Herz" ("I Will Never Let You Down"), "Ausbruch nach Innen" ("Tyranny Of Small Misery"), "Feuer, zieh' mit mir" ("Between The Worlds"), "Nichts ist für immer" ("All I Gave"), "Intoleranz" ("Intolerance"). "Mein Inferno" ("My Little Secret"). "Zeitgeister" wartet auch mit einem neuen Track auf, "nICHts". "Es ist ein Song über das Gefühl der Orientierungs- und Hoffnungslosigkeit, über Depressionen und das Gefühl der Ohnmacht. Gefühle, die wohl viele von uns in diesen Tagen nachempfinden können", sagt Dörner.

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